Über uns

Wie alles begann

Bajoli entstand aus dem Alltag, aus Bewegung und aus Grenzen. Mein Hund Jacky und ich waren täglich joggen – jahrelang, bei jedem Wetter, bis er irgendwann anfing zu lahmen. Erst nur gelegentlich, dann immer häufiger.

Die Ursache war lange unklar, doch schließlich stand die Diagnose fest: eine chronische Hauterkrankung in den Pfoten. Keine Überlastung, aber ein echtes Hindernis für das, was wir liebten: Laufen.

Ich kürzte unsere Strecken und zog ihm spezielle Schuhe an. Um selbst weiterhin genügend Bewegung zu bekommen, begann ich nach und nach meinen Laufstil zu ändern. Zuerst verlagerte sich die Bewegung – weniger nach vorne, mehr in die Höhe.

Doris kniet neben Jacky, während beide Richtung Kamera lächeln. Im Hintergrund grüne Landschaft.
Dann blieb ich mit den Füßen am Boden – ohne Sprung, aber mit Schwung. Und zuletzt achtete ich immer mehr auf die Anspannung der Körpermitte. Die Arme führten, die Mitte hielt – und die Beine purzelten hinterher.

Ohne dass ich es geplant hatte, entstand ein ganz neues Bewegungsgefühl. Was aus Rücksicht begann, wurde zu einer neuen Art der Achtsamkeit. Und ganz nebenbei entwickelte sich eine Form des Laufens, die anders war als alles, was ich bisher kannte: leicht, sanft und tief.
Doris und Jacky von vorne, zueinander schauend vor grüner Landschaft mit Bergkulisse.
Von großer Bedeutung bei der Entstehung von Bajoli war mein Tiefschneefahren – eine Bewegung, bei der Timing, Aufrichtung und ein fein gesetzter Impuls entscheidend sind.

Im Tiefschnee habe ich gelernt, dass Bewegung dann trägt, wenn sie mit der Schwerkraft arbeitet und nicht gegen sie. So entsteht der Impuls beim Bajoli ähnlich wie bei meiner Skifahrweise über den Armschwung und setzt sich durch den Körper fort.

Heute ist Bajoli für mich das ideale Training fürs Tiefschneefahren geworden – weil es genau diese Qualitäten stärkt.
Doris beim Tiefschneefahren.
Jacky war auf zahlreichen Skitouren dabei. Er liebt Schnee und hat es genossen, durch die weiße Pracht die Berge hinab zu springen.

Heute kann er leider nicht mehr so wie früher, aber er begleitet mich treu und zuverlässig auf meinen Bajoli-Runden – manchmal ebenfalls im Schnee.

Jacky erinnert mich jeden Tag daran, wie wichtig es ist, Bewegung mit Freude, Respekt und einem guten Gespür für Grenzen zu verbinden.
Jacky mit Warnweste im auf einem einem verschneiten Berggipfel mit verschneiter Bergkulisse.

Bajoli ist unsere gemeinsame Spur

Jackys und meine – auf Wegen, die wir nicht
gesucht, aber gefunden haben.


Vielleicht ist es auch ein Angebot für dich:
Dich auf deine Weise zu bewegen.
In deinem Tempo.
Und bei dir zu bleiben.
Doris und Jacky laufen bei Morgentau durch eine Wiese.

Unsere Werte

Leichtigkeit statt Leistung
Bajoli ist frei von Druck, Vergleich und „höher, schneller, weiter“. Bewegung darf sich gut anfühlen – und dennoch als intensiv erlebt werden.
Tiefe statt Tempo
Veränderung entsteht nicht durch Schnelligkeit, sondern durch innere Ordnung, Rhythmus, Stabilität und Präsenz.Ein ruhiger Körper wird von vielen als klarer erlebt.
Grenzenfreundlichkeit
Bajoli nimmt körperliche und seelische Grenzen ernst – ohne stehenzubleiben.
Wir gestalten Bewegung so, dass sie möglich bleibt: weich, respektvoll, flexibel.
Verbundenheit statt Vergleich
Bajoli bringt dich in Kontakt: mit dem eigenen Körper, mit Atem, Rhythmus, Natur – und manchmal auch mit anderen Menschen.
Wir laufen nicht gegeneinander. Wir bewegen uns miteinander.
Freude & Freundlichkeit
Bewegung darf Freude machen. Nicht optimieren – sondern lebendig werden. Nicht kämpfen – sondern leichter werden.
Würde & Respekt
Bajoli achtet die Würde des Körpers.
Grenzen sind kein Hindernis, sondern wertvolle Information.
Wir begegnen uns mit Respekt – uns selbst, unserem Körper und der jeweiligen Lebenssituation gegenüber.
Innere Stärke statt Selbstoptimierung
Bajoli kann als stärkend erlebt werden – nicht durch mehr Leistung, sondern durch innere Ordnung, Rhythmus und Stabilität.
Qualität & Verantwortung
Bajoli ist keine Modebewegung.
Wir arbeiten fundiert, verantwortungsvoll und mit Blick auf Körper und Psyche – achtsam, verantwortungsvoll und nachhaltig ausgerichtet.
Freude darf leicht sein, Wirkung darf tief gehen – und beides darf verantwortungsvoll begleitet sein.

Wer wir sind

Mein Name ist Dr. Doris Wagner und ich bin Psychologische Psychotherapeutin mit Ausbildungen in Hypnotherapie, Systemischer Familientherapie und Verhaltenstherapie.

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen dabei, wieder Zugang zu eigenen Ressourcen, innerer Ruhe und mehr Freude zu entwickeln.
Portraitbild von Doris mit Kappe vor einem Baum.
Ein großes Thema ist dabei der heutige Umgang mit Grenzen: ein Wechsel zwischen Überforderung und Stillstand. Das zeigt sich besonders, wenn es um Bewegung geht.

Bajoli ist für mich eine Antwort darauf: eine sanfte, bewusst geführte Form des Laufens, die achtsam, lebendig und auch mit körperlichen Grenzen möglich ist.

Mein ausgebildeter Therapiebegleithund Jacky ist selbstverständlich immer mit dabei.
Portraitbild von Jacky in einer Wiese liegend, dahinter Bäume und ein See bei Sonnenschein und blauem Himmel.

Unsere Vision

Bajoli steht für die Kraft der leisen Veränderung.
Ohne Stoppuhr, ohne Wettkampf, ohne Druck. Bewegung, die nicht antreibt, sondern ordnet. Die als beruhigend erlebt wird, Atem und Haltung in den Fokus rückt – und dabei Raum für Veränderung eröffnet.

In einer Zeit, in der vieles schneller und lauter wird, erinnert Bajoli an etwas oft Vergessenes: dass wirkungsvolle Bewegung nicht härter, sondern stimmiger wird. Nicht mehr fordert, sondern mehr verbindet. Mit sich selbst. Mit dem Körper. Mit dem Leben.

Bajoli soll ein Raum sein für Menschen, denen Joggen zu viel, Spazieren zu wenig und Stillstand keine Option ist. Eine Bewegung, die auch mit Grenzen möglich bleibt – sanft, wach, tief. Ein Rhythmus, der trägt, wenn anderes gerade nicht mehr geht.

Wir wünschen uns, dass Menschen mit Bajoli wieder spüren, wie sich etwas öffnet: ein Atemzug, ein Lächeln, ein Stück Vertrauen. Dass sie sich bewegen, weil es ihnen guttut – und dabei manchmal ganz nebenbei mehr geschieht, als jedes fordernde Training je erzwingen könnte.

Bajoli ist keine Lösung für alles – aber manchmal ein neuer Anfang.